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Praktikum bei der Initiative Wissenschaftsjournalismus

Die Initiative Wissenschaftsjournalismus bietet fortlaufend einen Praktikumsplatz an. Das vergütete Praktikum mit mindestens dreimonatiger Laufzeit bietet profunde Einblicke in viele Facetten des Projektmanagments. Weitere Informationen zum Praktikum können Interessierte dem Infoblatt entnehmen, das im Downloadbereich als pdf zur Verfügung steht. Für Rückfragen steht Ihnen Sonja Hunscha gern zur Verfügung. 

Weiterbildungsseminar für Wissenschaftsjournalisten (12.-16.9.2009, Berlin)

Das nächste Weiterbildungsseminar für Wissenschaftsjournalisten findet vom 12.-16. September 2009 in Berlin statt. Bewerbungsschluss war der 20. Juli 2009 (das nächste Seminar wird voraussichtlich im Frühjahr 2010 ausgeschrieben).

Das Seminar wendet sich an freie und fest angestellte Journalisten aus Print- und elektronischen Medien, die in Regional- und Publikumsmedien regelmäßig Wissenschaftsthemen bearbeiten oder künftig bearbeiten werden. Ausdrücklich wenden sich die Seminare auch an jene freien und fest angestellten Journalisten, die diese Themen regelmäßig auch außerhalb eines Fachressorts „Wissenschaft“ behandeln oder künftig behandeln werden.

Im Zentrum stehen die praxisnahe Vermittlung von Fachwissen und von Kontakten zu Forschern in Hochschule und Wirtschaft. Weitere Themen: Das Erlernen von Recherchestrategien und die Stärkung der Beurteilungsfähigkeit. Hochkarätige Dozenten beleuchten den Forschungsbetrieb. Höhepunkt ist der Besuch einer renommierten Forschungseinrichtung, der journalistisch aufgearbeitet wird.

Weitere Details zum Seminar und zum Bewerbungsverfahren finden Interessierte in dem Infoblatt, dass als pdf im Downloadbereich dieser Seite (s. rechts) zur Verfügung steht. Für Rückfragen stehen wir jederzeit gern zur Verfügung!

Netzwerk Wissenschaftsjournalismus

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Kontakt

Holger Hettwer
Projektleiter
Telefon: 0231 . 755 69 68
 
Franco Zotta
Projektleiter
Telefon: 0231 . 755 69 84
 
Sonja Hunscha
Projektassistentin
Telefon: 0231 . 755 69 67
 

Projektträger

Willkommen auf der Website der Initiative Wissenschaftsjournalismus!

Am 1. Januar 2008 ist die Initiative Wissenschaftsjournalismus an der TU Dortmund gestartet. Mit diesem gemeinsamen Projekt – angesiedelt am Lehrstuhl Wissenschaftsjournalismus der TU – wollen die Robert Bosch Stiftung, der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und die BASF SE die unabhängige und hochqualitative wissenschaftsjournalistische Berichterstattung in Deutschland stärken. Von Anfang 2008 bis Ende 2011 wird die Initiative Weiterbildungsprogramme und Vernetzungsmöglichkeiten für Wissenschaftsjournalisten in Deutschland bieten.

 

WissensFest im Dortmunder U

Über 140 Gäste kamen am 5. Oktober zum WissensFest ins Kunst- und Kreativitätszentrum Dortmunder U. Der Anlass: Nach vier intensiven Jahren geht die Initiative Wissenschaftsjournalismus in diesem Jahr zu Ende. Mit einem Portfolio ineinander greifender Projektmodule hat sich die Initiative dafür eingesetzt, die unabhängige und exzellente Berichterstattung über Wissenschaft zu stärken. Entstanden ist ein lebendiges wissenschaftsjournalistisches Netzwerk  – eine Plattform für Qualitätsdebatten und professionelle Weiterentwicklung. Bei der Abschlussveranstaltung wollten wir auf die geleistete Arbeit zurückblicken und uns bei unseren vielen Partnern aus Journalismus, Wissenschaft und Wirtschaft für ihre Unterstützung bedanken.

Das WissensFest startete mit einer engagierten Diskussion rund um die Frage „Was muss Wissenschaftsjournalismus künftig leisten?“ Die Kernthesen von Christiane Götz-Sobel (ZDF) – „Wissenschaftsjournalismus muss massenattraktiv sein!“ – und Christoph Koch (STERN) – „Journalismus  muss evidenzbasiert sein!“ – wurden von Christina Beck (Max-Planck-Gesellschaft), Christina Hucklenbroich (FAZ), Susan Schädlich (dpa), Frank Stäudner (Stifterverband), Andreas Sentker (ZEIT) und Prof. Holger Wormer (TU Dortmund) auf den Prüfstand gestellt. Hier stand vor allem das sich verändernde Verhältnis von Wissenschaftskommunikation und -journalismus im Mittelpunkt.  

Der anschließende Abendempfang begann mit einer Audio-Slide-Show als Rückblick auf vier Jahre Projektarbeit. Anschließend setzten sich Peter-Mathias Gaede (GEO) und Ranga Yogeshwar (WDR) im Gespräch mit Moderatorin Angela Elis (ARD/ZDF/3sat) mit den zunehmend anspruchsvolleren Erwartungen des Publikums auseinander und wagten einen Blick in die Zukunft: „Was noch zu tun wäre…“   

Zum Abschluss des WissensFests boten „Die Physikanten“ eine Science Comedy Show.

An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal ausdrücklich bei allen Beteiligten und den Projektträgern Robert Bosch Stiftung, Stifterverband und BASF sowie der TU Dortmund für Ihre Unterstützung und Ihr Engagement bedanken! 

Die im Rahmen der Abschlussveranstaltung entstandenen Fotos finden Sie auf unserer Seite. Die Audio-Slide-Show „Initiative Wissenschaftsjournalismus – ein Rückblick“ finden Sie hier: http://vimeo.com/31027827

 

Anmelden: Kostenloser Workshop auf der WissensWerte 2011: „Wann macht Wissen Ah? - Wie kann Wissenschaft Kindern nachhaltig vermittelt werden?"

Unterstützt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) findet in diesem Jahr auf der WissensWerte ein kostenloser Workshop mit dem Titel „Wann macht Wissen Ah? - Wie kann Wissenschaft Kindern nachhaltig vermittelt werden?" statt.

Der Workshop findet statt am 21. November 2011, 9-12h, CongressCentrum Bremen, unmittelbar vor dem Beginn der diesjährigen WissensWerte (21.-23.11.2011; www.wissenswerte-bremen.de). Die Teilnahme an dem Workshop ist kostenlos. Um Anmeldung wird gebeten. Eine genaue Beschreibung der Workshopinhalte und eine Übersicht über die Referenten finden Sie in dem Programmflyer, eingestellt rechts im Bereich „Download“.  

 

Besuchen: Das Programm der Fachkonferenz WissensWerte ist online!

Vom 21.-23. November findet in Bremen zum achten Mal die Wissenschaftsjournalismus-Konferenz WissensWerte statt. Die Initiative Wissenschaftsjournalismus zeichnet für das Programm der WissensWerte verantwortlich, die sich mit jährlich fast 500 Besuchern zum wichtigsten Treffpunkt für die wissenschaftsjournalistische Szene im deutschsprachigen Raum entwickelt hat.  Interessierte können auf www.wissenswerte-bremen.de das diesjährige Programm ansehen. Zur Konferenz kann man sich auf der Seite auch online anmelden. Über Facebook posten wir regelmäßig Details zu einzelenen Programmpunkten. http://de-de.facebook.com/pages/WissensWerte/128172490564996.

 

Beachten: Seit 1. September können keine Ad-hoc-Anträge mehr gestellt werden!

Bis zum 1. September 2011 hat die Initiative Wissenschaftsjournalismus das Ad-hoc-Recherchestipendium angeboten. Das Angebot ist nun beendet, neue Anträge können nicht mehr eingereicht werden. Der Antragsleitfaden steht aber dennoch zum Download bereit, weil er wichtige Informationen enthält für jene, die bereits Anträge eingereicht haben und noch einen Abschlussbericht erstellen müssen.

 

Bloggen: Der für den Grimme-Online-Award nominierte „Medien-Doktor“ richtet „Sprechstunde“ ein

War die Schweinegrippe vielleicht doch eher eine „Mediengrippe“? Woher sind seriöse Informationen über Medizin und Gesundheit in den Medien zu bekommen? Und wie ist es insgesamt um die Qualität der Berichterstattung in Deutschland bestellt? Diesen Fragen gehen Journalisten und Wissenschaftler in einem Monitoring-Projekt für Medizinjournalismus nach, das am Lehrstuhl Wissenschaftsjournalismus der TU Dortmund angesiedelt ist: www.medien-doktor.de.

Vorbild für den „Medien-Doktor“ ist u.a. das amerikanische HealthNewsReview.org. Realisiert wird das Projekt mit Mitteln der Initiative Wissenschaftsjournalismus. Bei dem Ende 2010 gestarteten Projekt werden regelmäßig Berichte über medizinische Themen aus deutschen Medien ausgewählt und durch externe Gutachter (vorwiegend Medizinjournalisten, aber auch Wissenschaftler) bewertet. Zur Bewertung wird jeweils ein international erprobtes Raster von Qualitätskriterien herangezogen, das zudem innerhalb des Projekts weiterentwickelt wird. Jeder Beitrag von Journalisten erhält so eine Wertung durch Journalisten und wird zusammen mit einer fundierten Analyse der Stärken und Schwächen der Berichterstattung auf www.medien-doktor.de kommentiert.

Das Ziel ist keineswegs ein Journalisten-Bashing. Vielmehr wollen die Betreiber Positiv-Beispielen mehr Aufmerksamkeit verschaffen, damit sie Nachahmer bei anderen Journalisten finden. Fundierte und konstruktive Kritik unter angesehenen Kollegen, so die weitere Hoffnung, könnte in manchen Redaktionen vielleicht sogar als Argument verwendet werden, um im eigenen Haus auf Verbesserungen der Arbeitsbedingungen zu drängen. Durch das Projekt sollen Maßstäbe für Qualität im Medizinjournalismus transparent gemacht und zur Diskussion gestellt werden.

Seit Februar 2011 gibt es ein besonderes Extra: die „Sprechstunde“. Das ist der begleitende Blog zum Projekt, der sich mal ausführlich, mal nur mit kurzen Einwürfen den Themen der medizinjournalistischen Zunft widmet. Hier wird auch angekündigt, wenn es neue Tipps für Medizinjournalisten gibt, jemand aus dem Gutachter-Team einen Vortrag hält oder über den Medien-Doktor berichtet wird. Blogger sind Prof. Holger Wormer (Lehrstuhl Wissenschaftsjournalismus, TU Dortmund), Marcus Anhäuser (Leitender Redakteur des Medien-Doktor) und Dr. Christian Weymayr (freier Wissenschafts- und Medizinjournalist).

Der Medien-Doktor ist 2011 für den Grimme Online Award nominiert worden.

 

Nachlesen: „WissensWelten - Wissenschaftsjournalismus in Theorie und Praxis“

Wissenschaftsjournalismus hat in den vergangenen Jahren einen beispiellosen Boom erlebt: Neue Magazine und TV-Formate drängen auf den Markt, die Debatten um Stammzellen, Klonen und Gen Food haben die Politik- und Feuilleton-Seiten der Meinungsmacher erobert, und selbst kleinere Medien setzen verstärkt auf das Interesse ihrer Leser für Wissenschaft.

Doch was genau ist (guter) Wissenschaftsjournalismus? Mehr als 40 Autoren dokumentieren in diesem Buch Trends und Entwicklungen, aktuelle Debatten und Hintergründe des Wissenschaftsjournalismus. Dieses Lehrbuch für Hochschule und Redaktion will erstmals den Sachstand aus vielen unterschiedlichen Disziplinen zusammentragen, um Gegenwart und Zukunft des Wissenschaftsjournalismus ebenso facettenreich wie kritisch und umfassend darzustellen. Das Buch schlägt Brücken zwischen journalistischer Praxis und wissenschaftlicher Forschung und versammelt Beiträge aus der Praxis und der Theorie – mit dem Ziel, Anfängern und Fortgeschrittenen im Journalismus Leitlinien und Arbeitshilfen sowie Wissenschaftlern neue Anregungen für ihre Forschung zu geben.

Holger Hettwer, Markus Lehmkuhl, Holger Wormer, Franco Zotta (Hrsg.): WissensWelten - Wissenschaftsjournalismus in Theorie und Praxis. Verlag Bertelsmann Stiftung 2008, 598 Seiten, Broschiert, € 44,– [D] / sFr. 73,–, ISBN 978-3-89204-914-2.

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