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Netzwerk Wissenschaftsjournalismus

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Projekt

Mit dem gemeinsamen Qualifizierungsprogramm wollen Bertelsmann Stiftung, BASF Aktiengesellschaft und VolkswagenStiftung die Qualität der wissenschaftlichen Berichterstattung in Deutschland nachhaltig fördern. Ziel ist es, den Austausch zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Medien zu stärken.

Das Programm umfasst ein Paket an neuen Aus- und Weiterbildungsangeboten für Journalisten und Wissenschaftler. Dazu gehören:

Wissenswerte: Das Dialogforum WissensWerte richtet sich an Wissenschaftsjournalisten, Wissenschaftskommunikatoren, Wissenschaftler mit Interesse am Dialog mit den Medien, Chefredakteure und Verleger. Im Rahmen einer dreitägigen Konferenz, die seit 2004 jährlich in Bremen stattfindet, stehen Themen rund um Wissenschaft und Medien - Neue Trends in der Forschung, Probleme und Perspektiven des Wissenschaftsjournalismus im Vordergrund.

Weiterbildungsseminare: Für freie Wissenschaftsjournalisten und Redakteure aus Regional- und Publikumsmedien stehen bei den fünftägigen Kompaktseminaren die praxisnahe Vermittlung von Fachwissen und Recherchestrategien im Vordergrund.

Mentoringprogramm: Das Mentoringprogramm erleichtert jungen Natur- und Technikwissenschaftlern den Einstieg in den Wissenschaftsjournalismus. Die Mentees absolvieren ein journalistisches Intensivtraining, zwei redaktionelle Praktika bei hochrangigen Medien sowie eine freie Recherchephase. Erfahrene Mentoren aus Journalismus und Wissenschaft stehen mit konkreter Beratung und Zugang zu Hintergrundinformationen und Netzwerken zur Seite.

Sommerakademien: Bei den Sommerakademien erhalten junge Wissenschaftsjournalisten exklusiven Einblick in Spitzenforschungsinstitute und renommierte Redaktionen in anderen Ländern. Ziel der zweiwöchigen Akademien ist die intensive Auseinandersetzung mit zukunftsweisenden wissenschaftlichen und wissenschaftsjournalistischen Themen vor internationalem Hintergrund. Die Sommerakademien vermitteln aktuelles Wissen und bieten den Dialog mit Spitzenkräften aus Wissenschaft, Medien und Politik. Neben der Vermittlung von Fachwissen stehen persönliche Kontakte zu Spitzenwissenschaftlern und -journalisten im Mittelpunkt; dabei sollen sich die Teilnehmer auch untereinander vernetzen.

Buch: Im Rahmen des Qualifizierungsprogramms entstand außerdem ein Buch WISSENSWELTEN, das neben einer Bilanz des Projektes der Jahre 2002-2007 auch eine Abbildung von Theorie und Praxis des Wissenschaftsjournalismus ist. Herausgeber des Buches sind neben den Projektleitern des Qualifizierungsprogramms Holger Hettwer und Dr. Franco Zotta, Dr. Markus Lehmkuhl von der FU Berlin und Prof. Holger Wormer vom der Universität Dortmund.